Wie es sein kann

Wie es sein kann

Manchmal glaube ich du bist sowas wie mein Spiegelbild. Mag man nicht immer den am liebsten, der einen an einen selbst erinnert?

Gespräche mit dir können so tief sein, dass ich das Gefühl habe ich schlage Wurzeln runter aus meinem zweiten Stock in die kalte Wintererde. Und gleichzeitig lässt du mich erblühen, schenkst mir ein Lachen und Gedanken, die Freude machen.

Du kannst mich mitnehmen in deine Dunkelheit, ich fühl dann jedes Mal wie mein Herz schwer wird, steineschwer, als würde ich deinen Schmerz mittragen.

Und in diesen Momenten: ich möchte dich schütteln und dir ins Gesicht schreien, dass ich da bin – immer noch. Um genau das zu tun: bei dir sein, wenn es dunkel ist. Nicht weil ich es muss, sondern weil ich es mehr als alles andere will. Weil ich am besten sein kann, wo auch du bist.

Und ich weiß es gibt diese Momente, da erkennst du es – unsere Dualität, das Zweigestirn. Und als würde dich der Gedanke erschrecken baust du in Sekunden wieder Mauern zwischen uns auf wo vorher noch Blumenwiesen waren.

Mauern sind nichts für die Ewigkeit. Liebe schon.

Und wenn du sie einreißt werde ich immer noch da sein. Wir begegnen uns nie zufällig.

1 Kommentar

  1. Simon 1 Jahr vor

    <3

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*